Geschichte


 

KOPFSTEUERLISTE  DES FUERSTENTUMS CALENBERG-GOETTINGEN IM JAHR 1689

In den Jahren 1664, 1675, 1678, 1686 und 1689 wurden die Menschen zusätzlich mit Steuern belastet. Der Landesherr des Fürstentums-Calenberg-Göttingen erhob die Kopfsteuer um die Kriegskasse auf zu bessern.

Diese verhaßte Steuer sorgte für großen Unmut in der Bevölkerung und es erschienen Pamphlets. In allen Krügen und Schänken wurde von der Abschaffung gesprochen, denn keiner wollte eine weitere Steuer zahlen.

Dorf 001

DER NAME OLDENDORF

Geschichtliche Einleitung.

Zur „Römerzeit“, also vor ungefähr 2000 Jahren, als die ersten geschichtlichen Nachrichten durch die römischen Geschichtsschreiber Plinius, Tacitus, Vellejus Paterculus und andere festgehalten wurden, bewohnte das Land etwa vom Lippeschen bis zum Harz der mächtige germanische Stamm der Cherusker.

BESCHREIBUNG DER SAALA VON DANIEL EBERHARD BARING

Einen der ältesten gedruckten Berichte über Oldendorf schrieb der hannoversche Bibliothekar Daniel Eberhard Baring (geb. 8.11.1690 – gest. 19.8.1753) in seinem Buch:

Descriptio Salæ principatus Calenbergici locorumque adiacentium
oder Beschreibung der Saala im Amt Lauenstein.

Oldendorf, Amt Lauenstein

Oldendorf ist heute ein Teil der Einheitsgemeinde Salzhemmendorf im Landkreis Hameln-Pyrmont. Die längste Zeit in der Geschichte gehörte es allerdings zum Amt Lauenstein.

Die erste Verwaltungseinheit zu der Oldendorf gehörte war der sächsische Gudingo. Nach der Eroberung durch Karl den Großen wurde die sächsische Gaueinteilung überwiegend übernommen, er setzte dort als seinen Vertreter einen Gaugrafen ein. Hauptort des Gudingo war Elze, dort stiftete Karl eine Kirche. Der Gudingo bestand aus den Archidiakonaten Elze (mit Esbeck und Wülfingen), Oldendorf (mit Hemmendorf, Spiegelberg, Benstorf, Coppenbrügge ) und Wallensen (Levedagsen Thüste, Weenzen) und entsprach also etwa dem Bereich südlich des Osterwalds von Coppenbrügge bis Elze.

KURZE EINFÜHRUNG IN DIE GESCHICHTE

Wappen

Beschreibung:
Weiße Kirche mit blauem Hintergrund auf grüner Wiese.
Bedeutung:
Das Wappen zeigt die Kirche “St. Nicolai“ in Oldendorf. Das Gründungsdatum der Kirche vermutet man um 845.
Oldendorf wurde am 1. Januar 1973 eingemeindet zum Flecken Salzhemmendorf.