AUFBEWAHRUNG DER ALTEN DOKUMENTE - BILDER - UND SONSTIGEN DINGE DER DORFGESCHICHTE -

 Wäre ein Dorfgemeinschaftshaus in Oldendorf sinnvoll und eventuell auch möglich ?

Im März 2015 fand sich eine Gruppe Ehrenamtlicher zusammen um alte Kulturgüter aus Oldendorf für den Ort zu erhalten. Sei es alte Schriften und Akten, Fotos oder noch Vorhandenes aus dem täglichen Leben der Handwerker, Vereine, Eisenbahn und vieles mehr.

- Zur Information: Leider wurde die Idee vom Ortsrat abgelehnt -


NOCHMALS EIN AUFRUF AN ALLE DENEN OLDENDORF AM HERZEN LIEGT

Wo sollen diese Dinge in Zukunft aufbewahrt und auch mal öffentlich zugänglich gemacht werden? -

Ideen und Vorschläge sind erwünscht!

Soll es immer so weiter gehen, dass sich viele Oldendorfer einfach wegen der guten Gemeinschaft in angrenzenden Orten wohler fühlen und sich dort arrangieren? Zu Oldendorf gehörende Bürger eine Unterschriftenaktion starten, dass sie in Zukunft nicht mehr zur Gemeinde Oldendorf gehören wollen!

THEMA  NACH DER ORTSRATSSITZUNG

Hallo,
dieses ist nochmals ein Appell an alle, denen Oldendorf wirklich am Herzen liegt bzw. liegen sollte.

Es ist gut, dass überhaupt eine Debatte in Gang gekommen ist, wenn auch leider ohne Erfolg. Es geht hier vor allem um Oldendorf und nicht alleine die Idee von Christel Piehl, die als Denkanstoß gedacht war.

Hier muss ich aber richtig stellen, dass es nicht nur um die Dokumente der Vergangenheit geht, sondern es sich um sehr viel mehr handelt.
Es sind die Pokale und Fahne der Schützengesellschaft, die alte Kleidung von früher von den Modeschauen, Gegenstände aus dem Leben der Handwerker, des täglichen Lebens usw., Bilder von Ausstellungen, Bücher und, und. .. . .

Dann ist da noch alles was in der Scheune Eilitz lagert, was die Oldendorfer ihm einmal gegeben haben. Das ist eine riesengroße Menge. Was wird daraus?

Wenn auch der Raum in der Schule tatsächlich zur Verfügung steht muss einem bewusst sein, dass es da schon einmal ein Raum gab, der dann sang und klanglos geräumt wurde und die ganzen Sachen einfach auf den Hausboden hingeworfen wurden, ohne jemand davon in Kenntnis zu setzen.
Es wurden auch noch bauliche Arbeiten auf dem Boden durchgeführt und alles lag dort ungeschützt im Staub.
Wer garantiert, das dieses nicht nochmals so gehandhabt wird?
Für mich ist die Schule seit dem kein geeigneter Ort Dinge aufzubewahren!

Der nächste Punkt zum Dorfgemeinschaftshaus oder ebenerdigen Räumen. Von ebenerdig war auch die Rede in den Zeitungsartikeln.

Was nützt uns die Aufbewahrung, wenn die gesammelten Dinge nie mehr öffentlich gezeigt werden können?
Im Dorfkrug kann man zwar eine Versammlung abhalten, was wegen der Treppen auch schon schwierig ist, aber keine Bilderausstellung oder Sonstiges veranstalten, da der Clubraum viel zu klein ist.

Was ist mit unserer Gemeinschaft hier im Ort? Neben den Saaletaler Musikanten gibt es bestimmt auch noch andere Vereine die sich mal zu einer Besprechung ungezwungen treffen möchten ohne auf Privaträume zurückgreifen zu müssen.

Die Dorfjugend trifft sich an den Bushaltestellen. Sie ist unsere Zukunft und sollte auch eine andere Möglichkeit haben sich zu treffen.

Die 'Saaletaler Musikanten', haben sich leider erst hinterher bei mir gemeldet. Sie haben ebenfalls keinen Übungsraum mehr.
Es ist einfach nötig, dass die Dorfgemeinschaft wieder mehr gepflegt wird. Das kann aber nicht damit abgetan werden: So lange wir eine Dorfgaststätte haben reicht es! - Oder es ist kein Geld vorhanden. Geld haben andere Orte auch nicht. Sie haben aber trotzdem Lösungen für ihre Orte gefunden! Erst wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt hat und es wirklich keine Lösung gibt sollte man nein sagen!

Es gibt noch jede Menge weitere Gründe sich mit der Idee Dorfgemeinschaftshaus zu befassen.

Gerne wären auch noch einige andere erschienenen Einwohner zu dem Thema zu Worte gekommen, was aber leider nicht ermöglicht wurde. Auch ich hätte meine Gründe für ein Dorfgemeinschaftshaus gerne etwas näher erörtert.

Mich beschäftigt nach wie vor die Frage: Warum wird in den von mir geführten Gesprächen immer wieder geäußert, dass etwas getan werden müsste, aber wenn es darauf ankommt keiner bereit ist sich dafür einzusetzen?

Sind es schlechte Erfahrungen wenn man sich im Ort ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzt?

Herr Schwarze hat schon richtig bemerkt: Alle anderen Dörfer haben eine Möglichkeit gefunden, nur das doch recht große Oldendorf nicht!

Ja, es gibt das tolle Projekt für die Schulkinder, aber was ist mit den anderen Bewohnern? Nur ein Ansprechen und Beraten im größeren Kreis könnte hier evtl. zu einer Lösung führen.

Soll es immer so weiter gehen, dass sich viele Oldendorfer einfach wegen der guten Gemeinschaft in angrenzenden Orten wohler fühlen und sich dort arrangieren?

 

AB HIER DER ERSTE BERICHT ZU DEM THEMA - DORFGEMEINSCHAFTSHAUS -

Es wurde auch ein beachtlicher Teil an Materialien zur Verfügung gestellt, nur muß hier an dieser Stelle auf das große „ Aber „ hingewiesen werden. Alles was bisher mühsam zusammengetragen wurde lagert an verschiedenen Orten bei privaten Sammlern. Es handelt sich hier nicht nur um banale Dinge, sondern um Dinge, die für unsere Ortsgeschichte und Ortschronik von großem Wert sind. Es wurde schon einmal 1973 bei der Gebietsreform der große Fehler gemacht und fast alle alten Akten von Oldendorf, auch von den anderen Dörfern des Flecken Salzhemmendorfs, den Flammen der Okal Verbrennung übergeben.

 o i s.de cp001

 

Soll nun auch noch der jetzt mühsam zusammen getragene Rest in naher Zukunft verloren gehen?

Gibt es keine Verantwortlichen in der Kommune, bzw. Bürger in Oldendorf denen der Erhalt des alten Kulturgutes am Herzen liegt?

Die Gefahr ist groß, dass dieses geschieht falls hier nicht ein intensives Nachdenken im Ort passiert. Soll wirklich alles 'Alte' verloren gehen? Liegt denn den Oldendorfern wirklich nichts daran die alte Oldendorfer Geschichte zu erhalten?

- Beweisen wir das Gegenteil, in anderen Orten ist es ja auch möglich! -

Wir brauchen sehr dringend einen zentralen Ort um die gesammelten Sachen sachgemäß und sicher aufzubewahren. Sicherlich sind diese Dinge Z.Zt. bei den einzelnen 'Aufbewahrern' in guten Händen, aber was passiert wenn diese mal nicht mehr da sind? Wird dann wieder alles vernichtet?

Den Oldendorfern bietet sich im Moment evtl. eine einmalige Gelegenheit hier etwas zu tun. Die Volksbank hat komplett ihren Dienst für ihre Kunden eingestellt. Das Gebäude steht leer!

Fast alle Orte im Bereich des Fleckens Salzhemmendorf haben ein Dorfgemeinschaftshaus in denen sich die Bevölkerung des Ortes treffen kann ohne etwas zu verzehren. Einfach nur mal so.

Den Oldendorfern bieten sich so gut wie keine Möglichkeiten nachdem das Cafe an der Kirche und nun auch noch das Chinesische Restaurant geschlossen wurden.

Dort bot sich die Möglichkeit  auch mal ebenerdig Ausstellungen zu veranstalten. Dieses ist nun nach der Schließung überhaupt nicht mehr möglich.

Warum nicht versuchen nach dem Naherliegenden zu greifen und zu versuchen das Volksbankgebäude für die Belange des Dorfes zu nutzen? Eine bessere Chance wird sich bestimmt nie wieder ergeben: Das Gebäude liegt zentral, ist ebenerdig, hat Parkmöglichkeiten und bietet für die Aufbewahrung unserer vorhandenen alten Dokumente, bzw. alten Kulturgüter den richtigen Aufbewahrungsort. Auch für Ausstellungen und Treffen sind die Räumlichkeiten bestens geeignet.

Warum nicht Nägel mit Köpfen machen und versuchen gemeinsam mit der Bevölkerung und der politischen Gemeinde etwas zu erreichen? Es wurde doch schon einmal bewiesen dass die Oldendorfer etwas bewegen können, als das Sportheim gebaut wurde. Diese Chance wurde aber vor Jahren dann leider vertan.

Hier also unser Aufruf: Packen wir es an und schaffen uns erneut eine Möglichkeit für unseren Ort.

Warum sollte es nicht im Zusammenhang mit „Allen“ möglich sein. Alle, das betrifft die Politik und vor allem auch die jüngere Bevölkerung.