DER VEREIN FÜR GRENZBEZIEHUNG UND HEIMATPFLEGE E.V. OLDENDORF

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Altes erhalten und pflegen - Geschichte wieder lebendig machen -

Für unsere Kinder und Enkel dieses Erbe erhalten.

Das sollte Ihnen ebenso am Herzen liegen wie uns.

Entstehung des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege Oldendorf

Der sehr unübersichtliche und verwinkelte Grenzverlauf zwischen den Orten Osterwald und Oldendorf war schon seit Mitte der 60er Jahre ein immer wieder heiß diskutiertes Thema. Vor allem   zwischen dem Landwirt Heinrich Hattendorf, Gemeindebrandmeister und Landwirt Erich Freise und Gemeindebürgermeister Fritz Klemme wurde dieses Thema häufig angeschnitten. Da man in Hameln schon seit längerem eine Grenzbegehung durchführte, wurde über diese Idee auch bei einer Gemeinderatssitzung im Dorfkrug in Oldendorf diskutiert und im folgenden Jahr eine Grenzbegehung ins Leben gerufen.

Zu diesem Zweck bildete sich ein Grenzbeziehungskomitee denen folgende Herren angehörten:

Ratsherr Otto Hessing, Ratsherr Richard Heuer, Bürgermeister Fritz Klemme, Hermann Carnehl, Hermann Kassel und Wilhelm Sander.

Plattenzaun

Diese sechs Oldendorfer planten die 1. Grenzbeziehung und legten den Termin für den 7. Oktober 1967 fest. Treffpunkt war vor dem Hotel Schützenhaus und es fanden sich um 14.00 Uhr eine große Anzahl an Männern und eine Frau ein. Es wurden die in Reimform gehaltenen Richtlinien für das 'Grenzgängerverhalten' vorgelesen, ebenfalls auch die Bußgelder bei Verstößen bekannt gegeben.

Die Bußgelder sollten der Aktion Sorgenkind zugeführt werden und es konnten dann 102,40 DM als Spende überwiesen werden. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerkapelle begleitete die Grenzbezieher ein Stück des Weges und dann zogen die vielen Kinder, Männer und einzige Frau, Ute Barbara Günther, alleine weiter zur Hemmendorfer Grenze. Es ging über Felder, durch Gräben zur Aue und zum "Dreiländereck". Der Name deshalb, weil an dieser Stelle die Grenzen der Orte Hemmendorf, Osterwald, und Oldendorf zusammentreffen.Unterwegs gab es Getränkepausen und zum Abschluss als besondere Überraschung ein gebratenes Ferkel. Die 1. Grenzbeziehung war ein voller Erfolg. Man saß noch lange fröhlich beieinander und beschloss nun alljährlich eine Grenzbeziehung zu veranstalten. Das wird bis zum heutigen Tage beibehalten.

Bei der Gründung wurde festgelegt was sich dieser Verein, wie man so schön sagt "auf die Fahne"geschrieben hat:

Alles was Heimatkunde und Heimatpflege zu vertiefen vermag, zu fördern, die Oldendorfer Vereine bei der Durchführung öffentlicher Veranstaltungen zu unterstützen und Maßnahmen, die zur Verschönerung des Ortsbildes dienen, auszuführen.

In den vergangenen Jahren wurden viele Aktivitäten durchgeführt, welche man gar nicht alle einzeln aufführen kann. Hier nur einige Aktionen:

1984 die groß angelegte Dorfverschönerung an der alle Vereine teilnahmen, wo schwerpunktmäßig Bäume gepflanzt wurden. Die alte Waschtreppe an der Saalebrücke wurde in Stand gesetzt und mit Bänken bestückt, die Verkehrsinsel in der Heinrich-Wöhler-Straße wurde begrünt und im Laufe der Jahre noch viele Büsche und Bäume und Blumen gepflanzt. 1985 wurde das Spiel ohne Grenzen durchgeführt an dem alle Oldendorfer Vereine teilnahmen, 1986 ein großes Dorfgemeinschaftsfest gefeiert, ein Videofilm über Oldendorf gedreht, der 25. Geburtstag groß gefeiert, alljährlich eine Frühjahrsputzaktion durchgeführt, an den Wettbewerben "Unser Dorf soll schöner werden" und "Unser Dorf hat Zukunft" wurde teilgenommen, bei dem Oldendorf 2008 Kreissieger wurde, Gartenevente veranstaltet und ..... und ...... und ......

 Aktiv 1Aktiv 2

Inzwischen gibt es das Mehrgenerationen Projekt, den Schulgarten, das Team Dorfchronik und noch weitere Objekte welche ' in Arbeit' sind, über die wir auf dieser Seite laufend berichten werden.

Jedes neue Mitglied ist herzlich willkommen, natürlich aber auch wer nur einfach bei den Aktivitäten mitmachen möchte, sodass noch ganz lange jedes Jahr bei der Grenzbegehung der Ruf ertönt:

"Allet Use"

 

1. Vorsitzende:  Erika Rasch

2. Vorsitzender: Frieder Strüver

Schriftführerin:   Elke Günther

Kassenwart:     Thomas Hampe