- EINSTURZ DER BRÜCKE 1966 -  NEUBAU DER BRÜCKE - DIE AUEBRÜCKE WURDE AM 4. JULI 2015 GESPERRT
- Mit neuer Ergänzung -

Ein tiefes Loch klaffte in der 1966 neu erbauten Auebrücke. Dieses rief Erinnerungen an den Sommer 1966 hervor. Nach einem extrem starken Gewitterregen wurde im Juli die gesamte Auebrücke weg gerissen.

In den vergangenen 49 Jahren wurde der Untergrund der Brücke von außen nicht sichtbar, nach und nach unterspült.
Nach einem starken Gewitterregen klaffte dann plötzlich ein tiefes Loch in der Brücke. Somit mußte die Auebrücke für den PKW-Verkehr längere Zeit gesperrt werden.

 Auebrcke cp001Auebrcke cp002Auebrcke cp003

                                             Auebrcke cp004Auebrcke cp005

- Einsturz der Auebrücke im Sommer 1966 nach schwerem Gewitter -

Sommer (Juli 1966) - Überschwemmung im "Auetal" - Flut reißt Brücke weg -

Ein starkes Gewitter mit sintflutartigem Regen ging über Oldendorf nieder. Die Regenmassen ließen die Aue so ansteigen, dass die Auebrücke einstürzte. Eine eingezäunte Sauenwiese an den "Roten" stand total unter Wasser. Nur noch ein paar Quadratmeter trockener Platz auf der Wiese rettete die Tiere vor dem Ertrinken. Zu einem Schweinestall in der damals noch benannten 'Brunnenstraße' mußte die Feuerwehr anrücken. Schweine in Sicherheit bringen und als Sicherung gegen die eindringenden Wassermassen einen Wall mit Sandsäcken errichten. Das Wasser der Aue überflutete die Gärten und teilweise Keller der Häuser in der 'Storchensiedlung'. In Klein-Oldendorf war die Saale über die Ufer getreten und setzte Keller unter Wasser. Für die Anwohner an der Saale gab es öfter mal große Überschwemmungen. Für die Anwohner an der Aue war es das erste Mal, dass das Wasser so hoch stand. Am 20. Juli 1966 versank die alte Steinbrücke in den Fluten.

Ergänzende Angaben zum Brücken-Neubau aus einem Zeitungsartikel der DEWEZET:

Fritz Klemme, Oldendorfs damaliger Bürgermeister, nahm in seiner Eigenschaft als Katastropfeneinsatzleiter umgehend mit den britischen Pionieren in Hameln Verbindung auf. Die rückten mit einer eisernen Brückenkonstruktion an und schlugen diese in wenigen Stunden über die Aue. Gegenüber der eingestürzten Auebrücke, die nur für Kraftfahrzeuge bis zu 6  Tonnen Tragkraft zugelassen war, konnte die Notbrücke 30 Tonnen tragen. Nach dem Schütten einer Kiesrampe konnte die Brücke sofort für den Kraftzeugverkehr freigegeben werden. Für die Fußgänger wurde ein Holzsteg gebaut, der so lange blieb, bis die Notbrücke durch einen Brückenneubau ersetzt war, um den Fußgängern den Zugang zum Bahnhof, bzw. nach Oldendorf zu sichern.

Nach vier Monaten Bauzeit wurde die neue Brücke eingeweiht. Die veranschlagten 100 000 DM Baukosten konnten unterschritten werden.

Auebruecke009Auebruecke007 

Auebruecke006Auebruecke008                   

Die Fotos von 1966 wurden uns freundlicherweise von Konrad Grimpe zur Verfügung gestellt. -  Die ergänzenden Hinweise bekamen wir von Dieter Homann aus Zeitungsartikeln von 1966. Herzlichen Dank. 

Auebruecke EinsturzAuebrcke rollt

Auebrcke Auto

 

Text und neue Fotos von CHP